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🎠 Dressur reiten & Ausreiten - Zwei verschiedene Welten, oder nicht? 🐎
am 22.06.2025
Unsere Reiterwelt wird mittlerweile durch die verschiedensten Sparten geprägt, sodass sich jeder irgendwo wiederfinden kann. Ich für meinen Teil bin jeder Sparte gegenüber offen, mir geht es hauptsächlich darum, dass wir unsere Pferde in den gem...
Unsere Reiterwelt wird mittlerweile durch die verschiedensten Sparten geprägt, sodass sich jeder irgendwo wiederfinden kann.
Ich für meinen Teil bin jeder Sparte gegenüber offen, mir geht es hauptsächlich darum, dass wir unsere Pferde in den gemeinsamen Aktivitäten nach bestem Wissen gesund erhalten und dabei unterstütze ich jeden gern.
Jedes Pferd ist individuell in seinem Exterieur und Interieur, so wie wir Menschen auch, daher ist mein Hauptziel in der Pferdearbeit erstmal dafür zu sorgen, dass das Pferd sich in seinem Körper wohl fühlt und lernt sich gesund zu tragen, für das was wir machen wollen.
Dazu kommt natürlich noch der „Kopf“ des jeweiligen Pferdes, schließlich muss das Pferd auch geistig den Dingen gewachsen sein, die wir zusammen unternehmen wollen.
In meinem Traineralltag habe ich das Glück verschiedenste Pferd-Mensch-Paare auf unterschiedlichsten Wegen zu begleiten. Darunter sind auch einige, die am meisten Spaß haben im Gelände unterwegs zu sein.
Besonders in der letzten Zeit habe ich oft Aussagen gehört wie: „Ich will sowieso nur ins Gelände, mein Pferd hat keinen Spaß an der Platzarbeit. Vielleicht genügt es, wenn wir einfach gerade aus ins Gelände gehen.“
Aber wie gut ist es für das Pferd „einfach nur gerade aus in Gelände zu gehen“?
Ich würde behaupten zum Einen ist es abhängig vom Gebäude des Pferdes, der Grundbalance und auch dem geistigen Zustand des jeweiligen Pferdes. Ein Pferd muss es erstmal schaffen, stetig mental bei dem Reiter bei neuen äußeren Reizen zu sein. Allerdings muss ich sagen, egal wie gut das Balancegefühl und das Exterieurs eines Pferdes sein kann, Reiterhilfen & eine gewisse Grundausbildung, für eine entsprechende Gefahrenminderung, sind unerlässlich.
Mein Schlüsselerlebnis, wie sehr gute Grundausbildung bzw. Dressurarbeit und Ausreiten Hand in Hand gehen, hatte ich bei einem Ausritt bei Schnee in Thüringen, bergauf/ bergab mit beschlagenen Pferden im Galopp.
Ausreiten macht so viel mehr Spaß, wenn die Pferde sich dabei wohl in ihrer Haut fühlen, weil sie 1. wissen, dass sie vier Hufe haben, 2. wissen, wie man diese koordiniert und 3. die Reiterhilfen weitestgehend zuverlässig angenommen werden.
Letztlich ist Dressurarbeit nur die notwendige Schulung des Pferdes, damit einem alle Türen offen stehen. Wie weit man ein Pferd darin bringt, steht jedem frei.
Beispielsweise ein Schulter herein ist unfassbar gymnastizierend, damit unsere Pferde uns möglichst lange im Gelände tragen können und einen gesunden Rücken/ Körper behalten, und in stressigen, teils unvorhersehbaren Situationen bringt es uns viel Kontrolle über den Pferdekörper.
Besonders Pferde mit einem unvorteilhaftem Exterieur haben, meiner Meinung nach, das Recht auf gute Tragemuskulatur damit sie uns im Gelände überhaupt tragen können. Manche Pferde haben mehr Spaß an der Platzarbeit, andere weniger, aber liegt es da nicht an uns, unsere Pferde zu motivieren?
Ich für meinen Teil bin jeder Sparte gegenüber offen, mir geht es hauptsächlich darum, dass wir unsere Pferde in den gemeinsamen Aktivitäten nach bestem Wissen gesund erhalten und dabei unterstütze ich jeden gern.
Jedes Pferd ist individuell in seinem Exterieur und Interieur, so wie wir Menschen auch, daher ist mein Hauptziel in der Pferdearbeit erstmal dafür zu sorgen, dass das Pferd sich in seinem Körper wohl fühlt und lernt sich gesund zu tragen, für das was wir machen wollen.
Dazu kommt natürlich noch der „Kopf“ des jeweiligen Pferdes, schließlich muss das Pferd auch geistig den Dingen gewachsen sein, die wir zusammen unternehmen wollen.
In meinem Traineralltag habe ich das Glück verschiedenste Pferd-Mensch-Paare auf unterschiedlichsten Wegen zu begleiten. Darunter sind auch einige, die am meisten Spaß haben im Gelände unterwegs zu sein.
Besonders in der letzten Zeit habe ich oft Aussagen gehört wie: „Ich will sowieso nur ins Gelände, mein Pferd hat keinen Spaß an der Platzarbeit. Vielleicht genügt es, wenn wir einfach gerade aus ins Gelände gehen.“
Aber wie gut ist es für das Pferd „einfach nur gerade aus in Gelände zu gehen“?
Ich würde behaupten zum Einen ist es abhängig vom Gebäude des Pferdes, der Grundbalance und auch dem geistigen Zustand des jeweiligen Pferdes. Ein Pferd muss es erstmal schaffen, stetig mental bei dem Reiter bei neuen äußeren Reizen zu sein. Allerdings muss ich sagen, egal wie gut das Balancegefühl und das Exterieurs eines Pferdes sein kann, Reiterhilfen & eine gewisse Grundausbildung, für eine entsprechende Gefahrenminderung, sind unerlässlich.
Mein Schlüsselerlebnis, wie sehr gute Grundausbildung bzw. Dressurarbeit und Ausreiten Hand in Hand gehen, hatte ich bei einem Ausritt bei Schnee in Thüringen, bergauf/ bergab mit beschlagenen Pferden im Galopp.
Ausreiten macht so viel mehr Spaß, wenn die Pferde sich dabei wohl in ihrer Haut fühlen, weil sie 1. wissen, dass sie vier Hufe haben, 2. wissen, wie man diese koordiniert und 3. die Reiterhilfen weitestgehend zuverlässig angenommen werden.
Letztlich ist Dressurarbeit nur die notwendige Schulung des Pferdes, damit einem alle Türen offen stehen. Wie weit man ein Pferd darin bringt, steht jedem frei.
Beispielsweise ein Schulter herein ist unfassbar gymnastizierend, damit unsere Pferde uns möglichst lange im Gelände tragen können und einen gesunden Rücken/ Körper behalten, und in stressigen, teils unvorhersehbaren Situationen bringt es uns viel Kontrolle über den Pferdekörper.
Besonders Pferde mit einem unvorteilhaftem Exterieur haben, meiner Meinung nach, das Recht auf gute Tragemuskulatur damit sie uns im Gelände überhaupt tragen können. Manche Pferde haben mehr Spaß an der Platzarbeit, andere weniger, aber liegt es da nicht an uns, unsere Pferde zu motivieren?
